Umbau eines Geschäftshauses aus der Nachkriegsmoderne
Das Geschäftshaus war zur Zeit der Errichtung (1956 Architekt Hans Fischli ) wegweisend in Basel. Als erstes Gebäude in der Stadt wurde eine vorgehängte
Leichtmetallfassade (Curtain Wall) mit vollflächiger Verglasung erstellt. Charakteristisch für die 1950er Jahre war im Weiteren das Aufgliedern
von Baukörpern für unterschiedliche Funktionen. So wurde der Ausstellungspavillon als eigenständiger, auf drei Seiten verglaster Baukörper
unter das Bürogebäude geschoben. Wirkungsvoll wurde vor die Fassade ein 22 Meter hoher Lichtmast erstellt. Bürobauten gehörten zu den neuen Bautypen der
1950er Jahre. Wesentliche Merkmale dieser Bauten sind die Leichtigkeit der Architektursprache in Form von Stützen und transparenten Fassaden sowie die nachkriegsbedingte
Sparsamkeit im Einsatz der finanziellen Mittel. Leider wurde die Fassade 1979 komplett erneuert ohne Rücksicht auf deren baugeschichtliche Bedeutung.
Mit der nun geplanten Gesamtsanierung soll versucht werden, die originalen Bauteile erhalten zu können und bei der Fassadengestaltung die wesentlichen
Leitideen der damaligen Zeit ( vorgehängte Glasfassade, durchscheinende Stützen und Beschränkung auf drei Grundmaterialien: Eisenbeton, Metall und Glas )
einfliessen zu lassen ohne einen Neo 1950er Jahre Bau zu erstellen.







